Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Obertonmusik, welche mein Leben immer mehr einnimmt. Als Junge hat mir mein Vater eine Maultrommel geschenkt. Das Spiel der selben war für mich lange Zeit Spiel Spass und Freude, bis ich mich von modeorientierten Zeitgenossen davon abbringen lies.

1989 habe ich das Phänomen des Obertongesangs von Walter Derschmidt kennen lernen dürfen. Die Möglichkeit als einzelner zwei Töne gleichzeitig ansingen zu können hat mich so beeindruckt, dass ich diese Gesangstechnik bis heute praktiziere und perfektioniere. Immer wieder erschließen sich mir neue Horizonte dieser Musik und es ist wie eine lange Reise, eine Expedition in den eigenen Klangkörper, die mir langsam, Schritt für Schritt die Vielfalt der eigenen Ausdrucksweise öffnet.

Als mich nach Jahren meiner ersten versteckten Gesangsübungen ein Freund singen hörte meinte er, du klingst ja wie ein Didgeridoo. Ein Was? war meine erstaunte Antwort und so entstand auch die Liebe zu diesem alten Australischen Instrument, das ich viele Jahre fast ausschließlich spielte. Erst ein Maultrommelkonzert von Tran Quan Hai in Salzburg, bei dem er Maultrommelspiel mit Obertongesang verband, brachte mich nach vielen Jahren zu meinem Kindheitsinstrument zurück und es erfüllt mich bis heute.

Große Meister wie Sainkho, Hosoo, Huun Huur Tu, Wolf Janscha, Christoph Köpf, Ali Andres, Georg Mühlberger, Robert Koch und viele viele andere ausgezeichnete Obertonmusiker und Freunde, deren Aufzählung diese Seite füllen würde haben mich geprägt und mir die Fülle und Schönheit dieser Urmusik aufgetan. Ein inniges Danke Schön an alle, deren Musik ich lauschen durfte und mit denen ich die Ehre hatte musizieren zu dürfen.

 

Georg Mühlberger, Meister des Monochorbaues, war der erste Musiker mit dem ich intensiv zusammen gespielt habe. Ich durfte einige Konzerte mit Ihm gestalten und wir haben an einer CD gearbeitet, aus der leider nichts geworden ist.

Es folgten schöne Jahre mit Markus Höllerl, Kurt Desch und Augustin, die ich auf  viele schöne meditative Klangreisen begleiten durfte.

Das Y als Symbol für die Zusammenführung von Unterschieden verbindet Christoph Köpf, Siegfried Loidl und mich.

Am Maultrommelstammtisch, der jeden 4.Mittwoch im Monat im Cafe Concerto in Wien stattfindet lernte ich unter anderem Robert Koch kennen, der mich dazu eingeladen hat bei ein zwei Liedern seiner gerade im entstehen begriffenene CD mit zu wirken. Daraus entwickelte sich nicht nur eine große Freundschaft. Aus den ein zwei Stücken wurden sechs. Zwei davon auch nach meiner Idee. Dank diesem genialen Mann habe ich nach meiner Krebsoperation wieder zu einem neuen musikalischen Selbstbewußtsein gefunden, und bin erstmals tragend an einer Cd mitwirkend.

 

 

 

Universal Language

vom

Looping jaw harp orchestra

 

 

Diese CD ist erste, bei der ich eine tragende Rolle übernehmen durfte. Ich danke dafür vom Herzen Robert Koch alias Ing.Loop. Es war eine große Freude mit Ihm und dem Orchestra arbeiten zu dürfen.

Bestellungen unter:

bernhard.hanreich@gmx.at     oder

www.jawharporchestra.at

 

THE Y-PROJEKT

Christoph Köpf &friends

 

 

Y-Projekt ist ein Musikprojekt von Christoph Köpf.

Uns verbindet eine lange musikalische Freundschaft. Zum ersten Stück Bigcitymonk habe ich eine Musikspende beigetragen. Mein allererster Musikbeitrag auf einer CD. Es ist mir eine große Ehre und Freude immer wieder mit Christph zusammen auftreten zu können. 

Bestellungen unter:

www.ats-records.com

www.extraplatte.at