Zur Einstimmung auf die

 kulturelle und spirituelle Obertongesangsreise

in die Mongolei mit HOSOO

zwischen 07.07 und 21.07.2013,

zu der Du sehr herzlich eingeladen bist,

hält Bernhard Hanreich einen Kurs über Obertongesang

für Anfänger und Fortgeschrittene

 

 

Kulturelle und spirituelle Obertongesangsreise in die Mongolei
Mongolei Tour-2013-Deutsch.pdf
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Obertongesangskurs

am 04.05.2013  von 14.00 bis 17.00Uhr

Kosten 50.-

 

Änderungen vorbehalten! 

 

 

Obertongesangskurs in Kiev 2011
Obertongesangskurs in Kiev 2011

 

EINE EXPEDITION IN DEN MENSCHLICHEN STIMMAPPARAT

von

Bernhard Hanreich

 

Bevor die Menschheit Melodien komponierte, verwendete sie bereits Obertöne, welche als natürliche Obertonreihe bei jedem auch noch so leisen Ton mitschwingen. Diese Obertöne änderten sich ganz automatisch je nach Stimmung, Haltung oder Befinden einer Person. Auch heute werden Obertöne ganz selbstverständlich von jeder Person eingesetzt und völlig unbewusst verwendet.

Daher ist das erste Ziel des Kurses, das Wahrnehmen von Obertönen und das Erfahren derselben in der eigenen Stimme zu erlernen.

 

Auch die Musik kann und konnte ohne Obertöne nicht bestehen. Kein Instrument gleicht dem anderen und so auch sein Klang. Die Klangfarbe ist eine Mischung aus Grundton und der jeweils speziellen Mischung von Obertönen des Klangkörpers.

Zum besseren Verständnis folgt eine kleine Einführung in die Theorie der Obertöne.

 

Bis in die Renaisance hinein war auch in Europa die Obertonmusik nahe zu all gegenwärtig, doch gänzlich unbewusst. In der Literatur ist Marin Mersenne (1588-1648) als erster erwähnt, der einzelne Obertöne als solche bewusst wahrnahm. Joseph Sauveur(1653-1716), Begründer der Akustik als Wissenschaft, entdeckte die Gesetze der Obertöne. Doch durch die Einführung der Notenschrift und die Mächtigkeit der wohltemperierten Stimmung geriet die für die Menschheit ewige Tradition in vielen Teilen Europas beinahe in Vergessenheit und ging fast ganz verloren, da man seit dieser Zeit bemüht war reine Töne zu erzeugen, welche die am Blatt konservierte Melodie genau wieder geben sollte. Noch zu meiner Schulzeit wurden Obertöne, die im Raum entstanden, als falsch gesungen interpretiert.

Erst seit etwa 50. Jahren gewinnt die Obertonmusik von Osten her kommend wieder an Bedeutung und tritt ins Bewusstsein immer größerer Kreise der Gesellschaft.

Vor 25 Jahren, als ich das erste Mal mit Obertongesang bewusst in Berührung kam, herrschte noch die Meinung vor, dass diese Art zu singen die Stimme dauerhaft ruiniere. Eine falsche Technik kann dies auch bewirken, aber darin unterscheidet sich der Obertongesang kaum vom klassischen.

Am Ende des theoretischen Teiles werden verschiedene Techniken erklärt, die ein sanftes Studium des Obertongesangs ermöglichen, und anschließend in die Praxis umgesetzt. Die Reise durch den eigenen Klangkörper kann beginnen.

 

Experimentierfreude und Neugierde an der eigenen Stimme sind Grundvoraussetzungen um mit Spaß das Reich der eigenen Obertöne zu erkunden.

 

begrenzte Teilnehmerzahl

Anmeldung unter:

bernhard.hanreich@gmx.at

oder

tel.: 0664/73700186

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