Programm 2011

Sonntag, 1. Mai 2011, 15 Uhr: Eröffnung der Frühlingsausstellung:Elisabeth Wimmer-Röck "Felsen", Acrylbilder. Musik: Landlgeiger Günther Fessl

Eröffnung: Annemarie Chabrol

Begrüßung: HR Dr. Herwig Leibinger

Grußworte: Bgm Erwin Repitz

 

 

 

Felsen in ihrer Formenvielfalt, sind Hauptmotiv für die Bilder dieser Ausstellung.

Sie sind Sinnbild für Festigkeit und Härte, Urgrund, auf dem sich bauen lässt.

In zum Teil naturalistischer, detailgetreuer  Malweise, verbunden mit abstrakter Farbgebung  versuche ich, eine Synthese aus Tradition und Moderne zu finden.

Auf altbewährten Erfahrungen aufbauen und gleichzeitig neue Wege und Sichtweisen erschließen, ist mein Zugang zur schöpferischen Arbeit und dies möchte ich besonders in meinen Bildern zum Ausdruck bringen.

 

 


Das war 2010

Donnerstag, 9. September 2010, 19 Uhr: Lesung

 

MARTIN MOSER liest aus Alois Grasmayrs Faustbüchl, in österreichischer Mundart.

 

Einführung: Prof. WILLI SICKINGER. Er liest aus dem spätmittelalterlichen Faust (1587) und gibt eine Einführung zum Faust-Thema. 

Grasmayers Faustbüchl, geschrieben für die Jugend zum leichteren Zugang zur Thematik des Werdens und Vergehens, des Lebens und des Sterbens wird von einem der besten Mundartinterpreten - Martin Moser - vorgetragen. Alois Grasmayr, geb. 1876 in Hohenzell, war Hotelier, Faust-Forscher und Schriftsteller.

 

                                                                                                 Platzreservierung!                                       Eintritt: 12,- / 10,-

Noch bis 10.10 !

Finissage am 10.10 2010 von 14 bis 16 Uhr

 

Samstag, 21. August 18 Uhr: Ausstellungseröffnung „Meditative Bilder einst und heute“


RAINER A. RIEPL, Acrylmalerei
Musik: BERNHARD HANREICH, Obertongesang
Dauer der Ausstellung 21. August - 10. Oktober


Die Künstler haben sich in den verschiedenen Kunstepochen immer wieder auch ganz explizit - im Kontext ihrer Zeit - dieser Thematik verschrieben. Sie handelten dabei im wahrsten Sinne
des Wortes "religiös", das heißt rückgebunden an ihren Wesenskern. Wenn wir nun die sogenannte MEDITATIVE MALEREI vergangener Kunstepochen mit der Gegenwart vergleichen, fällt ein wesentlicher Entwicklungsschritt ins Auge: Meditative Inhalte werden heute nicht mehr projiziert in Figuren oder Landschaften etc., also direkt im Bild dargestellt, sondern die meditative Aussage und Kraft sollte unmittelbar aus der formalen, farblichen und strukturellen Gestaltung erspürbar sein. In der Regel ist dafür die abstrakte Malerei bestens geeignet. Es können aber auch (scheinbar) konkrete und realistische Bildgestaltungen so verfremdet werden, dass eine gewisse Vielschichtigkeit
der Bedeutungen und Bildebenen deutlich wird.

www.atelier-riepl.at

Rainer A. Riepl Ist Gildenmeister der Innviertler Künstlergilde. Er arbeitet in Ried im Innkreis.Er hatte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Bernhard Hanreich, lebt und arbeitet in Schloss Feldegg. Er ist Restaurator und Musiker, Pfleger und Philosoph. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Obertongesang, wirkte bei zahlreichen Konzerten mit und gibt auch Seminare für Obertonmusik.

 

 

Bis Sonntag, 1. August 2010, 16 Uhr ist die Ausstellung zu besichtigen:

„Textilkunst einst und jetzt“


JUTTA POINTNER, Webbilder
ANDREA HINTERBERGER, Textile Bilder

 

Dauer der Ausstellung: 12. Juni bis 1. August 2010


War im Mittelalter bis hin zur Renaissance die textile Kunst hauptsächlich der Wandbehang und Kleidung, so z.B. Webmuster, Stickereien und Hauben, so ist es heute die Webkunst, Bilder, Mode, Accessoires, Stoffbemalung und Installationen. Beide Künstlerinnen der Innviertler Künstlergilde haben einen eigenen Zugang zu textilem Schaffen in ihrer besonderen Art.

 

Jutta Pointners Webbilder bestechen in Farb- und Formgebung, sowie in einer gekonnten Webtechnik. Sie arbeitet intensiv am Webstuhl. Viele ihrer Bilder hängen in öffentlichen Gebäuden und in Galerien.

Andrea Hinterbergers Schaffen textilen materialien ist sehr vielschichtig. Hier zeigt sie Siebdruckbilder Spuren der Ver- und Bearbeitung werden nicht kaschiert, sondern in den Vordergrund geschoben, ihrer sonst üblichen Nebenrolle enthoben.

 

 

Samstag, 8.5. 2010,  ab 17 Uhr

GRANATZ-WEG Schleife Feldegg und Geschichte vom Grenz- SCHLOSS FELDEGG beim Schlossteich und der Installation "Landadel in der Renaissance" als Ergänzung zur Ausstellung "Zeit - Druck" in der Furthmühle in Pram.

 

Die Installation "Landadel in der Renaissance" ist in einem der gewölbten Räume des Schlosses 'zu ebener erd' aufgestellt und ist im Rahmen einer Führung zugänglich.                                               Eintritt: € 3,-

 

Die Schleife Feldegg zum Granatzweg mit dem Geschichtspfad am Teich ist jederzeit frei zugänglich. Eine besondere Athmosphäre empfängt den Gast.

Für den Erhalt und die Pflege freuen wir uns über eine Spende.

 

Schloss Feldegg, ein Grenzschloss zu Bayern wurde erstmals um 1453 erwähnt. Der derzeitige 3. Bau wurde 1589 bis 1593 erbaut und ist noch in seiner Grundstruktur mit den Gewölben eines typischen Renaissancebaues erhalten. Die wechselhafte Geschichte, vor allem in den vergangenen 200 Jahren – u.a. mit einer Einquartierung 1916 von über 120 Flüchtlingen aus dem Trentino – setzten dem Gebäude stark zu. Der Kunsthistoriker Alfred Walcher, Ritter von Molthein hat den Bau gerettet und saniert. Die Familie Hanreich erhält und restauriert das Schloss seit 1964. Bemerkenswerte Ereignisse aus der Geschichte und die Besitzerabfolge werden am Schlossteich-Zelt - auch für Kinder verständlich - dargestellt und sind  jederzeit zugänglich.