2. HARMONICUM

Samstag 13.06.2015

14.00-18.00

Harmonikertreffen

 

19.00

Vortrag

Sphärenharmonie I

Johannes Kotschy und Willibald Limbrunner

im Gespräch

 anschließend Diskussion

 

Seit Urzeiten ist der Mensch fasziniert vom gestirnten Himmel
Die Pythagoreer haben dieser Faszination ihre eigene Gestalt gegeben. Sie glaubten, die Planeten seien auf Sphären gesetzt, die durch gegenseitige Reibung die Sphärenharmonie erklingen lassen.

 

Wie sich diese Idee durch die Jahrhunderte entwickelte, welche Formen sie angenommen hat und welche Idee dahinter verborgen sein könnte, soll den ersten Abend der Vortragsreihe bestimmen.
 
Dabei bewegen wir uns in drei Schritten durch die Geschichte:
Teil I (1. Abend)
 
1.      Die Vorstellungen der Griechen und antike Quellen zur Sphärenharmonie
 
2.      Das Mittelalter und Sphärenharmonie in der Alchemie und bei den Rosenkreuzern
 
3.      Johannes Keplers Vorstellung vom Weltklang: Sein Hauptwerk Harmonices Mundi, sowie Keplers Nachwirkungen



Willibald Limbrunner

Geboren 1954 in Garmisch-Partenkirchen, praktiziert seit seinem 14. Lebensjahr Yoga und Meditation. 1970 Begegnung mit Selvarajan Ye- sudian und Elisabeth Haich. Beschäftigung mit klassischer Astrologie, der Theosophie und Schriften indischer und christlicher Mystiker, insbesondere Jakob Böhmes. Intensives Studium der Rosenkreuzerschriften. Veröffentlichung diverser Artikel zu Jakob Böhme. Verfasser einer eigenen Astrologiesoftware (vergriffen). In den 70er Jahren Bekanntschaft mit dem Münchner Harmoniker Peter Neunbäcker und Teilnahme an den Harmonikseminaren. Studium der Harmonik seit 1972 und in den 80er Jahren Gründung der Interessengemeinschaft "Harmonik" gemeinsam mit Dr. H. G. Weidinger in Nürnberg. Der Autor ist diplomierter Maschinenbauingenieur, er lebt mit seiner Familie in Burghausen (Bayern).

 

 Autor des Buches:

http://www.amazon.de/Zahl-Seele-Kosmos-Limbrunner/dp/3940392316




Johannes Kotschy

Komponist, Theoretiker, Klangbildner,

geb.1949 in Bayern, Studium der Pharmazie (München, 1970-1973), Klavier- Kammermusik (1973-1977) und Komposition (1975-1981) in Salzburg. Seit 1981 freischaffender Komponist, freier Mitarbeiter am Institut für musikalische Grundlagenforschung an der Universität Mozarteum Salzburg, Initiator der Heidelberger Naturton-Symposien, des Symposiums „West-östlicher Einklang“, Salzburg 2007, US- und europäisches Patent für ein Keyboard im Naturtonsystem (mikrotonal). Von1998 bis 2009 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Ekmelische Musik, derzeit deren Vizepräsident. Seit 2013 Obmann (Präsident)

des Kammermusikfestivals „Musiktage Mondsee“